So viele Regeländerungen auf einmal gab es noch nie. Schiri-Boss Pierluigi Collina krempelt das Spiel um — weniger Zeitspiel, mehr Tempo, härtere Strafen. Tippe auf eine Karte für die Details.
Viel Tempo, Ballsicherheit, kreative Achse — und eine Überraschung im Tor. Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt auf Systemtreue statt klassischen Mittelstürmer.
Eigentlich hatte Neuer nach der Heim-EM 2024 Schluss gemacht. Doch nach der schweren Verletzung von Marc-André ter Stegen überredete Nagelsmann den Routinier zum Comeback — als Stabilisator und emotionaler Anker.
Kapitän ist Joshua Kimmich vor seiner dritten WM. Im Sturm bekommt Kai Havertz das volle Vertrauen als Mittelstürmer — flankiert von der kreativen Achse um Jamal Musiala und Florian Wirtz.
Im Trainerstab gibt es einen Wechsel: Co-Trainer Sandro Wagner geht, Benjamin Hübner kommt — Teil von Nagelsmanns altem Hoffenheimer Netzwerk. Das Base Camp schlägt der DFB im ruhigen Winston-Salem (North Carolina) auf.
Sportlich machbar, logistisch brutal: drei Spiele, tausende Kilometer — von der Schwüle in Texas über Kanada bis an die Ostküste.
Wähle eine Formation und ziehe (oder tippe) Spieler von der Reservebank aufs Feld. Fertig? Exportiere deine Aufstellung über „Als PDF exportieren“ — im Druckdialog einfach „Als PDF speichern“ wählen.
48 Teams brauchen einen neuen Turnierbaum. Erstmals gibt es ein Sechzehntelfinale — und plötzlich entscheiden Tordifferenz und sogar Fair-Play-Punkte über das Aus.
Vorrunde in zwölf Gruppen, alphabetisch von A bis L.
Die zwei Ersten jeder Gruppe sind durch — dazu die acht besten Gruppendritten.
Eine komplett neue K.-o.-Runde mit 32 Teams startet ab dem 28. Juni.
Achtel-, Viertel-, Halbfinale — Endspiel am 19. Juli in New York.
48 Teams machen den Weg ins Finale komplizierter denn je. Plötzlich entscheiden Tordifferenz, ein asymmetrischer Turnierbaum und tausende Flugkilometer mit.
Nur die 8 besten von 12 Gruppendritten erreichen die K.-o.-Runde. Bei Gleichstand greift diese Reihenfolge — Kriterium für Kriterium, bis eine Entscheidung fällt:
Zuerst zählt schlicht die Punktzahl aus den drei Gruppenspielen.
Bei Gleichstand entscheidet das Torverhältnis aus allen drei Partien.
Danach zählt die absolute Zahl der geschossenen Tore.
Jetzt werden Karten zur Währung — über ein Strafpunkte-System:
Sind dann immer noch zwei Teams gleichauf, entscheidet als allerletztes die aktuelle Weltrangliste.
Das verändert den letzten Spieltag radikal: Teams müssen die Ergebnisse von bis zu elf anderen Spielen live mitrechnen — und hohe Niederlagen unbedingt vermeiden, weil schon die Tordifferenz übers Weiterkommen entscheiden kann.
Normalerweise trifft ein Gruppensieger im Sechzehntelfinale auf einen Gruppendritten. Doch die Sieger der Gruppen C, F, H und J bekommen stattdessen einen Gruppenzweiten zugelost — eine deutlich härtere Aufgabe. So belohnt der Baum manche Gruppensiege mehr als andere.
Weil die Paarungen erst nach der Vorrunde feststehen, drohen absurde Wege. Ein realistisches Szenario für einen Gruppendritten:
Nur vier Tage zwischen dem letzten Gruppenspiel und dem ersten K.-o.-Duell — bei gleichzeitigem Wechsel von Klima und Zeitzone. Genau deshalb gehören kluge Reiseplanung und ein gutes Base Camp (beim DFB: Winston-Salem) zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren des ganzen Turniers.
Die Wettquoten sehen Europas Schwergewichte vorn. Deutschland gilt als "Dark Horse" — Außenseiter mit Überraschungspotenzial. Balken = grobe Siegwahrscheinlichkeit.
Erstmals ist nicht das ganze Turnier frei empfangbar. Wer alles sehen will, kommt an einem Abo nicht vorbei — die wichtigsten Spiele bleiben aber kostenlos.
Gespielt wird in 16 hochmodernen Stadien — viele davon eigentlich Heimstätten der NFL, die für die WM extra mit Naturrasen ausgestattet werden. Die Bandbreite reicht von der Schwüle Floridas bis zur Höhenluft Mexikos.